Der MRT-Ganzkörper-Check: Vorsorge gibt Gewissheit

Man fühlt sich gesund und dennoch weiß man nie so genau, ob das wirklich so ist. Die vorsorgliche Untersuchung mit Hilfe eines MRT-Check-Up kann hier für mehr Gewissheit sorgen. Diese Untersuchung gibt einen guten Einblick in viele Bereiche des Körpers, der sonst nicht sichtbar ist. Gibt es Auffälligkeiten an den Organen, im Bauchraum oder am Gehirn? Wie sieht es mit der Veränderung des Skeletts und der Wirbelsäule aus? Gibt es Einengungen an den großen Blutgefäßen, die Durchblutungsstörungen verursachen?

Diesen Fragen gehen die Ärzte der Radiologie am Theater nach. In rund einer Stunde scannt der Magnetresonanztomograph (MRT) den Körper von Kopf bis Fuß. Mit dieser Methode lassen sich beispielsweise kleine Veränderungen im Körper frühzeitig erkennen, denn gerade Tumore machen sich häufig recht spät bemerkbar. Weitere Gründe für diesen besonderen Gesundheitscheck sind erbliche Vorbelastungen oder Risikofaktoren. Ein ausführliches Vorgespräch mit den Radiologen sorgt für die individuelle Abstimmung der Untersuchung.

Problemloser Check nach Maß
Das MRT-Verfahren kommt ohne Strahlenbelastung aus. Zudem werden weder Nadeln noch Medikamente benötigt, denn bei dieser reinen Vorsorge wird kein Kontrastmittel gespritzt. Im Anschluss an die Untersuchung beurteilen zwei erfahrene Radiologen der Radiologie am Theater die Ergebnisse. Diese Vier-Augen-Diagnostik sorgt bei jeder Art von Untersuchung für mehr Sicherheit. In einem zweiten Termin besprechen die Ärzte die Ergebnisse der Vorsorge-Untersuchung. Das kann persönlich oder auch telefonisch erfolgen.

Bei Auffälligkeiten kann nun rasch reagiert werden, sei es durch Zusatzuntersuchungen, Therapien oder einer Biopsie (Gewebeentnahme) beziehungsweise Operation. Die MRT-Vorsorge ist eine hochspezialisierte Untersuchung, sie ersetzt allerdings keine gezielte Diagnose organischer oder orthopädischer Befunde. Man kann es mit dem klassischen Röntgen vergleichen: Das Bildergebnis ist vorhanden, doch ein erfahrener Arzt wird einen vermuteten Befund im Zweifelsfall immer mit weiteren Untersuchungsmethoden stützen.